RWTH Aachen – SmartBio

Im Projekt SmartBio wird untersucht, wie sich Reststoffe langfristig als Alternative zu reiner Glucose in biotechnologischen Kultivierungen nutzen lassen. Im Mittelpunkt steht die systematische Analyse der Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften dieser komplexen Rohstoffe und ihrer Eignung für mikrobiologische Prozesse. Ziel ist es, durch ein vorausschauendes, smartes Matching von Reststoffen und Prozessanforderungen bereits im Vorfeld optimale Kombinationen zu identifizieren. Das langfristige Ziel ist es, durch Ersatz von Glucose Rohstoffkosten zu senken, die Integration der Biotechnologie in die Bioökonomie zu fördern und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Reststoffe durch biotechnologische Ansätze effizienter zu verwerten.

Praxispartner gesucht:

Für die Analysen werden lediglich kleine Probenmengen benötigt (ca. 10–100 ml). Wichtig ist dabei, dass die Proben entweder getrocknet oder gekühlt sind, um einen möglichst hohen Zuckergehalt sicherzustellen und einen Abbau vor der Analyse zu vermeiden.​

Gesucht werden insbesondere homogene, kontinuierlich verfügbare Reststoffströme wie Fruchtsaftreste, Trester (getrennt nach Typ), Sirupe oder vergleichbare Nebenprodukte. Sowohl flüssige (mit einem Gesamtzuckergehalt über 100 g/L) als auch getrocknete Proben sind geeignet. Perspektivisch sind für eine industrielle Umsetzung Volumina ab etwa 1.000 Tonnen pro Jahr relevant.​

Ansprechpartner: Prof. Jørgen Barsett Magnus

Kontakt: 0241 8023560, ()

Forschungsschwerpunkt: 

Kaskadennutzung & Upcycling

Standort: