In der industriellen Backwarenproduktion ist eine objektive Qualitätsbewertung von Zwischen- und Endprodukten bislang nur eingeschränkt möglich, da geeignete technische Sensorik fehlt und Prozesskorrekturen meist erst nach Auftreten von Qualitätsmängeln erfolgen. Das Projektteam der TH OWL erforscht daher den Einsatz einer sensordatengestützten Prozessführung zur Verbesserung der Ressourceneffizienz am Beispiel von Weizenteigen.
Mithilfe von Bildverarbeitung, deskriptiver Sensorik, einer messtechnisch aufgerüsteten Backstraße und Künstlicher Intelligenz werden Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen Rohstoffen, Prozessen und Produktqualität analysiert. 3D-Modelle der Backwaren ermöglichen eine präzise Qualitätsbewertung, die Ergebnisse dienen der Anpassung von Prozessparametern und legen die Grundlage für eine autoadaptive Produktion. Weitere Informationen hier.